Montag, 23. September 2013

fakt ist.

Fakt ist:

Du liebst mich einfach nicht mehr. 
Ich glaube schon eine ganze Weile nicht mehr. Schreiben tust du schon lange nicht mehr.  
Bin egal, denkst nicht mehr an mich, meldest dich nicht.
Dieses Gefühl tötet mich langsam und schmerzvoll.
Ich weiß genau, wir wollen uns von einander lösen, bringen es aber nicht übers Herz. Zu schmerzvoll ist der Verlust, zu groß die Erinnerungen, die Pläne.

Du sagtest selbst, wenn du mich vermisst, lenkst du dich ab.
Verdrängst. Vergisst.
Du willst mich nicht mehr lieben. 
Ich will dich nicht mehr lieben.

Es könnte alles so einfach sein.
wir könnten dazu stehen, das wir Fehler gemacht haben.
Das wir uns lieben.
Es wäre alles wieder O.K.

Statt dessen versuchen wir uns zwingend von einander ab zu lenken.

Jeden Abend möchte ich in deinen Armen liegen. 
Wieder deine wärme spüren, deinen Herzschlag hören.
Deinen Atem in meinem Nacken spüren, deine Hand in meine nehmen.
So tun als wäre alles in Ordnung, nur um dich lächeln zu sehen.

Einstecken oder Austeilen?
mich kaputt machen oder dich kaputt machen?
Reden oder schweigen?
Wut umwandeln, ruhig bleiben
Pläne schmieden.
Verletzen,
Vermissen,
vergessen.

Love kills slowly,
ich bin schon lange tot.




Sonntag, 22. September 2013

some days.

Samstag Abend.
Ich stehe in einem großen Raum, vor mir die Bühne,
um mich herum einige Leute.
Alle sehen sie ziemlich gleich aus.
Sie tragen Pullis oder T-Shirts mit irgendwelchen Aufschriften von Hardcore-Bands.
Meine Augen streifen über die Menge. 
Sie bleiben hängen bei einem Jungen, er ist nicht sonderlich groß. Vielleicht etwas größer als ich. 
Trägt einen schwarzen Pulli, schwarze Hose.
Haare Blond, weiches Gesicht. .
Meine Augen bleiben auf ihm kleben. Er interessiert mich.
Ich ihn nicht.
Schade.

Die erste Band beginnt zu spielen. Ich muss mir einen würg-reiz unterdrücken, 
da ich sichtlich angeekelt von deren Gitarristen bin.
Er ist dick, kurze schwarze Schmalz Locken und widert mich dermaßen an.. 
Ich weiß nicht wieso, aber ich fand ihn widerlich.
Ich ekel mich den ganzen Abend noch vor ihm, und bin froh das ich nicht in seinem Körper stecke.

Meine Gedanken schweifen ab.
Sie hängen wieder auf Ihm.
Wieder hat er sich nicht gemeldet, ich erwartete es auch nicht mehr.

Meine Gedanken kehren zurück.
Ich gehe raus aus dem Raum, vor der Tür stehen viele Leute.
 Sie rauchen alle, ich frage jemanden den ich nicht kenne nach einer Zigarette.
"ich hab leider keine. Aber ich hätte ne Nuss. 'ne Nuss und nen Kuss!"
ich lächle. "Ne, lass mal."
Sehe ich wirklich so aus, als würde ich so einem ekelhaften Typen einen Kuss geben? 
Ich bin schließlich keine Hure. Trotzdem lächle ich nur.
Schließlich habe ich doch eine Zigarette.
Ich stehe bei den unbekannten Leuten, von denen ich sie mir ergattert habe.
Rauche.
Die anderen kommen, ich setze mich zu ihnen.
Bin froh über den schönen Abend, 
fange an zu genießen.

Bei der letzten Band beginnt mein Kopf zu nicken,
 als würde er zu jedem einzelnen Takt und Schrei "ja, ja, ja" sagen.
Der blonde Junge spielt dabei am Bass.
Ich kann meine Augen nicht von ihm lassen.

Es geht mir langsam besser.
Ich komme klar.
Ich vergesse.





Samstag, 21. September 2013

stay away


Ich liege auf meinem Bett.
Meine Augen sind feucht und mir kullern Tränen über meine Wangen
"ich hasse dich, ich hasse dich, ICH HASSE DICH" schreit mein Kopf zu dir.
Jedes dieser Worte ist wie ein Stich in mein Herz.
Leere überkommt mich.
Möchte sie füllen, weiß nicht wie.
Rede mir ein, du bist schlecht für mich.
Versuche zu verdrängen, dass ich zu dir möchte.
Atme schwer.
Augen fallen zu.
Möchte nur noch weg.
Weg von hier, weg von dir.

Ich kann nicht wichtig für dich sein.
Behandelst mich wie Dreck.
Kann mich aber trotzdem nicht von mir Lösen,
 als hätte man mein Herz mit deinem Herz zusammen geklebt.
Komischerweise weißt du wie man den Kleber lösen kann.
Ich nicht.
Hänge auf dir fest.

Ich hasse Trennungen.
Ich will nicht mehr.




Donnerstag, 19. September 2013

kein bock mich zu erklären

Den ganzen Tag hatte ich meinen Kopf ruhig stellen können.
Schule, Musik, Menschen.
Nun fängt er wieder an.
"Was wenn," "Aber du kannst doch nicht" "Findest du das richtig?"
Ich möchte einfach nur vergessen.
Endlich Ruhe finden.
Dich gehen lassen, meinen Weg weiter gehen.
Dich zurück lassen.

Gedankenpause. 

Du gehörst zu mir wie die Bleikugel an der Kette eines Gefangenen.
Bitte befreit mit jemand.

--

"Ihr könnt nicht verstehn wie ich bin, könnt ihr nicht
 und ich hab kein Bock mich zu erklären,
 geh verpiss dich."
- Genetikk


Leben ist schlicht Betrug

"Liebe ist nur noch der Auswuchs einer Angst allein zu sein
 dank ausgeprägtem ich-Bezug
leben ist schlicht B
etrug, 
im Prospekt sah alles bunter aus 
doch unsere Träume kennen keine reue, 
vielleicht gehen wir ja unter, 
weil sich im 21sten Jahrhundert einfach keiner mehr wundert 
doch ein teil unseres komplexes ist, 
dass es keinen gibt,
 und ein teil unseres Wohlstands ist,
 dass es keinen gibt,
 und ein teil unseres Friedens ist
dass es keinen gibt, 
und ein teil unserer Menschlichkeit ist,
dass es keine gibt"
- Maeckes

Mittwoch, 18. September 2013

flashback

Rückblick.


"Unsere Beziehung wird nicht besser, ich glaube du hast recht mit der Pause."
wir diskutieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob du versuchst mich zu überzeugen, oder ob es dir egal ist.

--

Viele Gedanken richten sich immer noch nach dir. 
Dir fehlt die Zeit für mich.
Die Kraft.
Das Durchhaltevermögen. 

Ich möchte dich nicht gehen lassen, obwohl ich weiß, 
das da vielleicht jemand anderes auf mich wartet. 
Vielleicht kenne ich ihn schon, vielleicht nicht.

Irgendwo da draußen ist sie.
Die Person, die für mich bestimmt ist.
Oder bist es doch du? 

Meine Gedankengänge werden tiefer. Ich denke viel nach, gehe Möglichkeiten durch. Frage mich viel. Versuche zu verstehen. Bekomme aber keine Antwort zustande.






Dienstag, 17. September 2013

lose my mind

4 Stockwerke über die Treppe nach oben, durch die Tür und gleich Links, dann wieder rechts.
Durchatmen.
Wieder in diesem großen Raum, die Wände sind weiß, der Raum voller Tischen und Stühlen, auf denen Menschen mit leeren und fragenden Gesichtern sitzen.
Manche wissen wieso sie hier sind, andere nicht.
Ich weiß es nicht.
Ich höre zu, bin aber eigentlich abwesend.
Versuche mich zu beteiligen - scheitere.
Die anderen sind schneller als ich. 
--
Ich frage mich, was in deren Köpfen vor geht.
Was steckt hinter ihren Gesichtern? 
Sind wirklich alle so Problemlos, wie sie aussehen?
"Warum habt ihr euch für dieses Fach entschieden?"
 "Welche Erwartungen habt ihr an den Unterricht?"
Ich bete das ich dem Druck stand halte. 
Verstehe vieles nicht, muss mich anstrengen um nicht abzudriften.

Konzentration völlig fehl am Platz.

Nur noch 1017 Tage.
Bis dahin keine Gewissheit, keine Zukunft, kein Glück.
Keinen Freund.
Niemanden.


Freitag, 13. September 2013

Freitag der 13.

Freitag der 13. macht seinem Ruf allen Stolz.
heute kam ich in die neue klasse. alles ist neu, kaum jemand den ich kenne, niemand den ich wirklich mag. ich fühle mich dort verloren und hilflos.
ich habe viel angst, angst alles nicht zu schaffen.
Angst das alles zu viel für mich ist, angst zu versagen.
keine 5 minuten in dieser Klasse, kippt die erste um weil sie zu viel gekifft hatte. Und das 3 Jahre lang?

ich habe zukunfts ängste, weil ich nicht weiß was auf mich zukommen wird.
packe ich das abi, oder starte ich im Berufsleben durch?
ich weiß es nicht.

übrigens ist heute mein geburtstag gewesen. Freitag der 13.
Wie der zufall es auch will, bin ich auch an einem Freitag geboren. - Freitag - der - 13
Unglück also vorprogrammiert, falls man an so etwas glauben mag.
so gut wie keiner hat daran gedacht, traurig, aber wahr.
das hat mir gezeigt, wie sehr ich den menschen wichtig sein muss.

Wer braucht mich überhaupt auf dieser Welt?
richtig, niemand.


Donnerstag, 12. September 2013

und auf einmal ist alles anders.

Ich will nicht behaupten das davor alles gut gewesen ist.
Aber nun ist alles noch viel mehr im Chaos versunken.
Nun bist du wieder da, nach 4 Jahren.
Nur weil ich meine Finger nicht Still halten konnte. Ich musste dich ja suchen. Ich wollte dich ja finden, wollte wissen, was du nun treibst, wie du aussiehst, etc.
Ich erinnere mich nicht besonders an dich. Wir waren Kinder, und eigentlich war es auch nichts richtiges. nicht.. real.
Weiß auch nicht mehr wie es wohl mit dir gewesen sein muss.
Weiß nur, was ich nun fühle.
Viel zu viel, dafür das 4 Jahre vergangen sind, ohne jeglichen Kontakt.
Viel zu viel, dafür das du so weit weg bist.
Was soll das alles? Warum können meine Gefühle nicht machen was sie sollen?
Es ist alles so ein durcheinander.
Ich weiß nicht wohin ich alles tun soll, in welche Schubladen meine Gefühle kommen.
Was ist gut, was ist schlecht? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur das du mir fehlst. Und das solltest du nicht.
Nicht nach so langer Zeit.

Vor allem, bin ich dir egal.
Du fühlst es sowieso nicht..
dieses Kribbeln.

Ich komme einfach so gar nicht drauf klar,
die ganzen Gefühle, das ganze Misch masch.
HILFE.


Dienstag, 15. Januar 2013

halbe Ewigkeit

"ich glaube, ich war noch nie so verliebt" sagst du zu mir, und ich denke das selbe.
du bist der, von dem ich weiß dass du der richtige für mich bist. Mit dem ich nicht nur eine halbe Ewigkeit verbringen will, sondern die ganze Ewigkeit.
Vielleicht trennen uns 600km, was das ganze irgendwie ziemlich lächerlich macht, aber auf eine besondere weiße auch interessant.
Hast du dir schon mal überlegt, wie es ist, jemand zu lieben den du eigentlich gar nicht so wirklich kennst?
Also, den du noch nie gesehen hast, von dem du nicht weißt wie er geht, wie er sich bewegt.
Für mich ist das total interessant, und aber auch ein weg mich selbst kennen zu lernen.
ich meine, wie findet man besser heraus ob man treu ist oder nicht, ob man sich traut zu vertrauen.
Ich weiß es nun. Und ich weiß auch, dass er der Junge ist, mit dem ich mein restliches Leben verbringen will.
"Mein ein und alles."
Ich liebe dich.